„Auch wenn alles einmal aufhört - Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.‟
Die Bibel: 1. Kor. 13, 13
..."In Jesaja 43 heißt es: 'Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.'
Der Satz drückt das tiefe Vertrauen aus, dass ein Mensch bei Gott geborgen ist, jetzt und heute und über den Tod hinaus.
'Der Tod ist kein hoffnungsloser Fall' - so hat es Heinz Zahrnt einmal ausgedrückt. Das ist der Dreh- und Angelpunkt: Der Tod hat nicht das letzte Wort, weil Gottes Wort über den Tod hinausgeht. Am Ende geht es um Gottvertrauen. Gott ist größer als alles, was wir sehen und erkennen. Es geht nicht um ein Weiterleben in dieser Zeit und Welt, ein schlichtes 'Weiter so!' bis in alle Ewigkeit, sondern um eine Existenz in Gemeinschaft mit Gott.
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"Die Hoffenden genießen schon gegenwärtig das Glück der zukünftigen Erfüllung,
von der Hoffnungslose nicht einmal ahnen, dass sie kommen wird."
Hans-Joachim Eckstein
Die Bibel malt schöne Bilder von dieser Zukunft. Gott wird mitten unter den Menschen wohnen - das ist eine Vorstellung, die ich besonders mag: Gott als Nachbar sozusagen, wir können bei ihm vorbeischauen und endlich alle Fragen loswerden, die uns auf den Nägeln brennen.
Oder: Gott wird abwischen alle Tränen, und Not, Leid, Geschrei und Tod werden ein Ende haben. Eine schöne Vision, die allen leidenden Menschen Hoffnung gibt. ...
Gott sagt mir Leben und Sinn zu. Und diese Zusage geht über alles hinaus, was mich bindet, ängstigt, verstört, begrenzt. Wer das glaubt und darauf vertrauen darf, ist gesegnet und kann täglich beten:
'Denn dein ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.' "
(Margot Kässmann)